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50 Jahre in Rom - Die Römer Apotheke

Eine Erfolgsgeschichte
geschrieben von Dr. Wolfgang Riethmüller

Wer weiß heute schon noch, wie das damals angefangen hat.

1953: Der Nachbarort Stetten hatte schon seit langer Zeit eine Apotheke. Das hing wohl mit dem Schloss zusammen. Die Römer mussten ihre Medikamente auch in der Nachkriegszeit und der beginnenden Wirtschaftswunderzeit immer noch in Waiblingen holen. Das sollte sich ändern, und deshalb schrieb der damalige Bürgermeister Kässer einen Brief an den Apotheker H. Riethmüller in Waiblingen, er solle doch bitte in Rommelshausen eine Filiale seiner Waiblinger Apotheke einrichten. Bei Familie Thoma gebe es passende Geschäftsräume. Filialapotheken mit reduzierter Ausstattung waren damals vom Gesetzgeber noch gestattet als eine Möglichkeit, die geringe Apothekendichte im Land zu erhöhen.

Im Spätherbst 1953 war es dann so weit: Die Apotheke Rommelshausen, Filiale der Bahnhof-Apotheke Waiblingen, konnte im Feldweg 5 (heute Cafe Stolz) neben der Raiffeisenbank eröffnen. Eine angestellte Apothekerin versorgte nun die Römer mit Medikamenten, Melissengeist, Kölnisch Wasser und ähnlichem. Und wenn eine dringend benötigte Arznei in dem kleinen Lager nicht vorrätig war, wurde rasch einer der vier Riethmüller-Buben von der Apotheke in Waiblingen mit dem Fahrrad losgeschickt. Das waren auch meine ersten Kontakte zu "Rom" und seiner Apotheke. Zugegeben, uns Jungs hat das nicht immer gepasst und es gab manch harte Debatte, wer heute dran sei. Aber der Botendienst ist für uns schon seit dieser Zeit eine selbstverständliche Dienstleistung der Apotheke.

Im Jahr 1957 kam das Aus für die Filialen in Deutschland. Sie mussten in Vollapotheken umgewandelt werden. Meine Mutter, Inge Riethmüller, übernahm daher 1965 die Apotheke. Doch für eine Vollapotheke genügten die vorhandenen Räume auf Dauer nicht. Die durchgehende Karlstrasse gab es damals noch nicht und auch nicht die Gebäude daran. Es begann eine nervenaufreibende Zeit der Suche nach neuen größeren Geschäftsräumen. Schließlich konnte das alte Bauernhaus der Familie Müller-Reich in der Waiblinger Strasse, No. 3 erworben und dort ein modernes Geschäfts-haus erstellt werden. Modern wollte die Gemeinde sein - deshalb schrieb sie vor, dass ein Flachdachgebäude zu erstellen sei, wie dann auch für andere Gebäude im Ort. Im April 1968 konnte dort endlich die neue Apotheke eröffnet werden. Nach abgeschlossenem Studium, als frisch gebackener Kandidat der Pharmazie half ich bei der Einrichtung und über die ersten Monate in der nun Schurwald-Apotheke Rommelshausen getauften Apotheke. Ein Highlight war damals ein Microfilmlesegerät für die Liste mit den immer zahlreicher werdenden Arzneimitteln.

Mich zog es wieder zurück ans pharmazeutische Institut nach Freiburg zur Promotion. Die Apotheke am neuen Standort wurde aber so stark in Anspruch angenommen, dass der Ruf nach Entlastung für die Mutter mich mit meiner Frau Karin im Mai 1972 endgültig nach Rommelshausen brachte. Im Oktober desselben Jahres konnte ich die Apotheke übernehmen, die seither als SCHURWALD-APOTHEKE, Dr. Wolfgang Riethmüller firmierte und folgerichtig mit einem grünen Logo warb. Es folgte die Gemeindereform. Aus Rom und Stetten wurde Kernen und auch die Apotheken begannen sich zu wandeln. Das Randsortiment wurde erweitert. Anstatt nur Nivea anzubieten, gab es mit Vichy eine erste Apotheken-Kosmetik - doch ein roter Lippenstift war noch lange nicht zulässig!

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Römer Apotheke MACHE
  Im Römer Markt
Karlstraße 8
71394 Kernen Rommelshausen
Mo - Fr 08.00 - 13.00 Uhr
14.30 - 18.30 Uhr
  Sa 08.00 - 13.00 Uhr
(07151) 91090-0 - Fax: 91090-50
 
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